Nelson
Jetzt sind wir schon drei Wochen im schönen Nelson. In den drei Wochen hab ich einen Job gefunden, eine Woche gearbeitet und bin den Job wieder los. Lange Geschichte. Ein Zuhause hab ich auch nicht. Ich bin ein Nomade und entweder bei Alice und ihrer super netten WG zu Gast, oder bei Jasons Couisin Travis und seiner Frau Bex. Jason hab ich heute zum Flughafen gebracht nachdem er jetzt fast zwei Wochen hier war. Wir waren an der West Coast und zusammen mit Alice in der Golden Bay.
Morgen starten Alice und ich den Abel Tasman Coastal Track. Danach geht es wahrscheinlich nach Kaikoura und für mich dann wieder zurück nach Auckland (Wer hätte das gedacht!). Es war ein kurzer Ausflug auf die Südinsel, aber bestimmt nicht der letzte. Man kann die meisten Sachen halt nicht wirklich genießen wenn einer fehlt. Gell?
Lebenszeichen!
Hier ist viel passiert, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht damit, dass ich nicht mehr in Auckland bin. Meine neues Zuhause ist jetzt Nelson im Norden der Südinsel. Nelson hat die meisten Sonnenstunden Neuseelands, vielleicht ein bisschen wie Freiburg, und da es hier langsam Herbst wird war das glaub ich eine gute Wahl! Außerdem bin ich jetzt zu Zweit. Alice ist seit ein paar Wochen hier und wir sind zusammen losgezogen. Momentan wohnen wir sogar noch zusammen, also im Grunde alles wie in Berlin. Auch sonst bin jetzt zu Zweit. Ich hab mir einen Kiwi angelacht. Weiß auch nicht wie das passieren konnte ... Den musste ich leider in Auckland zurücklassen, aber der Flug nach Nelson für nächste Woche ist schon gebucht!
Auf meinem Weg hier her hab ich noch viel gesehen und gemacht. Das würde jetzt hier ein bisschen viel werden, aber mittlerweile weiß ich ja wie das mit den BU´s funktioniert. Ich werd Euch viele schöne Bilder reinstellen und sie alle beschriften! Freut Euch schon mal auf die vom Tongariro Circuit! Ich hatte Schnee!!!
The Big Day Out
Wenn halb Auckland einen Tag frei hat und schon morgens das erste Bier trinkt, dann ist Big Day Out! Über 50 Bands auf sechs Bühnen im Mt Smart Stadium. Erste Band 10:30 am und die letzte um
10:15 pm. The Prodigy, Arctic Monkeys, Neil Young, The Ting Tings, Bullet for my Valentine, The Black Seeds, und sehr zu empfehlen Pendulum und Tiki Taane! Das ich dabei war, verdanke ich einem sehr netten Kiwi, der mir eine seiner Freikarten überlassen hat. Außerdem verdanke ich ihm auch eine ganz besondere Begegnung mit einem Maori, der plötzlich deutsch mit mir spricht, als er erfährt woher ich komme. "Komm mit, ich muss dir was zeigen." OK? Was soll das jetzt werden ... Ein Küchenschrank voller Dr. Oetker Paradiescreme, Pfanni Semmelknödel, Hengstenberg Rotkohl, Lebkuchen, Schokolade ... Wahnsinn. Die ganzen Sachen die hier grad um Weihnachten rum so gefehlt haben, geschickt von seiner Stiefmutter aus Berlin! "Magst du Rotkohl und Knödel?" Was für eine Frage. "Hier kannst du haben. Und Lebkuchen mag ich eh nicht. Willst du die auch?" Her damit! Mhhh.
Sylvester am Strand
Ist schon eine Weile her, aber ich erzähle doch noch kurz von unserem kleinen Campingurlaub auf Coromandel. Fünf Tage Zelten, Isomatte, mit Glück kalte Duschen, ohne Glück keine Duschen und brutale Insekten. Wir sind am 29. bis ganz in den Norden der Coromandel Peninsula gefahren. Fletcher Bay ein road end mit Campingplatz und Backpacker. Da startet der Coromandel Walkway, der Fletcher Bay mit Stone Bay verbindet. Bestimmt sehr schön, wenn es nicht schwül warm ist!
Am 31. sind wir dann weiter in den Osten Coromandels gefahren und haben mit ein bisschen Glück ein Platz auf einem Kuhwiesencampingplatz im Otama Beach Resort bekommen. Strand direkt hinter der Düne, Handyempfang hinter dem nächsten Berg, Plumsklo eine Minute zu Fuß, Dusche ... nein, aber das Meer tut es ja auch.
Tom hatte seine Angel dabei und hat uns drei köstliche Fische gefangen. Einen davon durfte ich ausnehmen und hab damit eine Wette gewonnen. Sonst hätt ich das auch nicht gemacht. Der hat sich noch bewegt!!! Meine Angelversuche sind leider kläglich gescheitert und ich glaub Profi werd ich hier nicht.
Wo wir schon mal in der Ecke waren haben wir auch ein paar Touristen Attraktionen abgeklappert. Am 1. Januar war Cathedral Cove allerdings so überfüllt, dass wir nicht mal einen Parkplatz gefunden haben. Am Hot Water Beach haben wir uns dann einen Pool von einer älteren Dame geschnorrt. Reingesetzt haben wir uns bei der Hitze aber nicht. Das ist dann doch eher etwas für den Winter!
Kleine Neuseeland Lektion
An einem kleinen Abschnitt des Hot Water Beach gibt es unterirdische Thermal Quellen. Bei Ebbe kann man ein Loch in den Sand gaben und es füllt sich mit warmem bis heißem Wasser.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch die, laut Reiseführer, legendäre Road 309 mitgenommen. Die 22 km lange Schotterstraße verbindet Whitianga mit Coromandel Town. Hier gibt es den wunderbaren Manuka Honig zu kaufen (Der Manuka Baum ist in Deutschland als Tee Baum bekannt), einen Zwillingskauri zu bestaunen und den Waiau Wasserfall mit kleinem Pool in dem man auch schwimmen kann, was wirklich wunderbar ist, wenn man seine Salzverkrusteten Haare spülen will.
Happy New Year!
Und dann ist es vorbei. 2008. Ein Jahr, dass meinetwegen direkt wieder gestrichen werden kann. Aber das nächste wird besser, da bin ich mir sicher!
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Rutsch, alles, alles Gute für 2009 und vergesst nicht die die guten Vorsätze. Mein guter Vorsatz für 2009: Euch regelmäßig mit Neuigkeiten aus Kiwiland zu versorgen!
Flora und Fauna – im Auckland Zoo
Ich hab meinen ersten Kiwi gesehen! Leider nicht in freier Wildbahn, was glaub ich auch so gut wie unmöglich ist, aber in seimen Dunkelgehege im Auckland Zoo. Der Kiwi lebt im Zoo nämlich nach europäischer Zeit, damit die Besucher den nachtaktiven Vogel auch tagsüber bestaunen können.
Dank einer überengagierten freiwilligen Helferin wissen wir jetzt auch, dass viele Tiere im Auckland Zoo eine traumatische Vergangenheit zu verarbeiten haben. Den Pinguinen hat man das am deutlichsten angemerkt. Sie sind wohl noch am Anfang ihrer Therapie. Die traurigste Geschichte hatte allerdings Schimpansendame Janie. Sie war einst eine glamouröse Dame die mit ihren Freundinnen in den 1950ern aus England auf die Insel kam und die, Gott sei Dank nicht mehr länger üblichen, "tea-parties" gegeben hat. Jetzt ist sie die letzte überlebende und muss in einem Einzelgehege leben, da sie von Menschen aufgezogen wurde und nicht weiß wie sie sich in einer Schimpansengemeinschaft zu verhalten hat.
Ansonsten bin ich ja, im Gegenteil zu Dir Resi, nicht so der Zoodauerkartenpoweruser und das konnte auch der, eher durchschnittliche, Auckland Zoo nicht ändern. Fotos gibt es trotzdem!
Urlaub, äh, Probearbeiten in Napier
Das war eine günstige Woche um bei band in Napier zur Probe zu arbeiten. Da es die letzte Woche war, bevor das Studio für zweieinhalb Wochen zu macht, hab ich alle Vorweihnachtsaktivitäten mitgenommen die es gab. Inklusive Weihnachtsausflug zum Bowls-Center.
Kleine Neuseeland Lektion
Ähnlich wie beim französischen Boule muss auch beim englischen Bowls die eigene Kugel möglichst nah an eine kleine weiße Kugel geworfen werden. Beim englischen Bowls sind die Kugeln allerdings so geformt, dass sie in einer Kurve rollen! Je nach dem auf welcher Seite der Schwerpunkt ist links- oder rechtsrum. Tricky!
Das "girls against boys" Spiel wurde in einem hochspannenden Tie-Break leider zugunsten der boys entschieden. Da muss ich wohl noch etwas üben!
Mal abgesehen vom Spaß war der Zeitpunkt aber eher ungünstig, da ich nicht wirklich viel gearbeitet habe. Deshalb bin ich, wenn ich Glück habe, im Januar noch mal eine Woche zur Probe in Napier.
Kurzurlaub in Mount Maunganui
Bei meinem zweiten Besuch in Mount Maunganui hab ich entlich auch ein paar Bilder gemacht. Gleich angucken! Ich habe meine ehemalige Mitbewohnerin Anne besucht und hatte außerdem ein Vorstellungsgespräch für einen Design Job in Napier!
Kleine Neuseeland Lektion:
Napier hat 55 000 Einwohner und liegt an der Ostküste Neuseelands in der Hawkes Bay die für ihre guten Weine bekannt ist. 1931 wurde Napier bei dem schlimmsten Erdbeben in der Geschichte Neuseelands zerstört und musste komplett wieder aufgebaut werden. Heute wird es wegen seiner
Art-Deco Architektur von vielen als die schönste Stadt Neuseelands bezeichnet.
Ab Montag werde ich dort eine Woche zur Probe arbeiten. Ich bin sehr gespannt wie das wird!
Ansonsten war Mount Maunganui, trotz durchmischtem Wetter, super. Anne, war schön Dich wieder zu sehen. Wir waren am Strand, im hot water pool und ich hab mit Anne und Anne noch mal das Surfen versucht. Philipp, danke für die Unterrichtsstunden. Ist doch was hängen geblieben. Ich hab es sogar zwei mal geschafft auf meinem Minimalibu aufzustehen. Jippy. Aber ein bisschen Übung brauch ich wohl noch bis zum Pro! Vielleicht nimmt mich Steffen ja hier in Auckland mal mit zum Strand ...
Dinner with Bob Geldof
Wer kennt noch Bob Geldof? Gründer von live 8. Keiner? Na ja, ist ja auch schon eine Weile her. Aber er sammelt immer noch fleißig Geld und ich hatte die Ehre auf seiner Gala am letzten Freitag im Sky City Convention Center bedienen zu dürfen. Direkt unter dem Sky Tower, 800 Gäste, live Musik, Captain Service, alles vom Feinsten und trotzdem mies Bezahlt! Aber so kann ich wenigstens ein bisschen Geld verdienen, solange ich noch nichts Richtiges gefunden habe. Wir tragen schwarze Schuhe, schwarze Hose, weißes Hemd und schwarze Krawatte. Das Team ist super. Ich hab mit Leuten aus der ganzen Welt zusammen gearbeitet. Aber anstrengend. Ich bewundere alle, die diesen Job dauerhaft machen!
Alte Leute die viele Fotos machen
Lake Waikaremoana ist einer von neun Great Walks in Neuseeland. Vier Tage, 42 Kilometer, drei Hütten, 1180 Höhenmeter, keine Duschen, Gaskocher, Tütensuppen ... es war großartig.
Der Lake Waikaremoana liegt im Te Urewera National Park. Mit dem Auto braucht man von Auckland ca. sechs Stunden. Zwei Stunden davon für die letzten 90 km die über Schotterstraßen durch die Berge gehen. (Gut das wir mit deinem Auto gefahren sind, Tom!). Das Auto war tapfer und hat bis zum Motor Camp durchgehalten. Von da hat uns Jeff mit dem Water Taxi zur ersten Hütte gebracht. Die Hütten sind einfach, aber fast alle sehr gut in Schuss. Es gibt Etagenbetten mit Matratzen, Wasser aus Auffangbehältern, einen Gas- oder Feuerofen und vault toilets (vielleicht Plumsklo? Ich bin mir nicht sicher.).
Nach Regen bei der Ankunft hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Es war zwar kalt (morgens und abends so kalt, dass man seinen Atem sehen konnte. Ich weiß nicht wie viel Grad das sind.), aber die meiste Zeit hat die Sonne geschienen. Ich bin sogar im See geschwommen! Du wärst so stolz auf mich gewesen, Johanna! Wie eine echte Finnin.
Die Etappen waren bis auf den Samstag sehr entspannt. Am Anfang immer am See entlang, dann ein vierstündiger Anstieg zur Panakeri Hut und am letzten Tag weiter bis auf 1180 Meter zum Puketapu Trig. Ein wunderschöner Ausblick!
Ich kann es nicht oft genug sagen, kommt her und schaut es Euch selber an. Und bis dahin müsst Ihr mit meinen Bildern vorlieb nehmen, auch wenn sie nicht ansatzweise das zeigen, was man hier zu sehen bekommt!
Ach ja, ich glaub ich muss die Überschrift noch erklären. Die Etappen auf dieser Wanderung sind nicht in Kilometern, sondern in Stunden angegeben. Auf die Frage, ob die Angaben so hinkommen sagt Jeff, der Water Taxi Fahrer: "No, you'll be much faster. It's for old people who take a lot of pictures." Was soll ich sagen. Ich hab fast immer genau die Zeit gebraucht, die angegeben war!
Remember, Remember the 5th of November.
Heute ist Guy Fawkes Night! Alle die den Film V for Vendetta gesehen haben wissen worum es geht. Guy Fawkes war einer der Verschwörer, die 1605 die Houses of Parliament in London in die Luft sprengen wollten. In Erinnerung an diese Ereignisse werden in Großbritannien und in ehemaligen Kolonien jede Menge Feuerwerke gezündet. Mehr passiert nicht wirklich. Geböllert wird natürlich schon die ganze Woche. Das kennt man ja. Ist wie ein vorgezogenes Sylvester.
Es ist ein Mädchen!
Ich hab ja schon erwähnt, dass ich jetzt stolze Besitzerin meines ersten Rechtslenkers bin. Hier hatte ich auch wieder Glück. Die Freundin meines Mitbewohners hat mir die Telefonnummer eines Freundes gegeben, der sein Auto verkaufen wollte. Hingefahren, angeschaut und auf einen guten Preis geeinigt. Sie ist ein Honda Integra, silber, Viertürer, 1997er Baujahr, manuelle Schaltung. Aber schaut es euch selbst an. Es steht in Auckland. Vor unserem Haus.
Kleine Neuseeland Lektion:
Hier sind alle Autos weiblich!
Ich weiß nicht, wie das in anderen englischsprachigen Ländern ist, (Ally, Sven, Ineke?) aber die Neuseeländer benutzen für ihre Autos nur die weibliche Form. Ich war zuerst etwas irritiert, jetzt finde ich es aber irgendwie ganz nett ein weibliches Auto zu fahren.
Piha Beach
Ein direkter Nachbar von Karekare Beach und einer der bekanntesten Strände in Aucklands Umland. Ein beliebter Surfspot obwohl es aufgrund starker Strömungen nicht ungefährlich ist. Es gibt eine reality show die Piha rescue heißt in der man zweifelhafte Berühmtheit erlangen kann, wenn man die Wellen unter- oder seine Kräfte überschätzt. Ansonsten auch ein sehr, sehr schöner Strand und ich hab meinen Ersten Strandsonnenuntergang erlebt! Schaut euch die Bilder an.
Das arbeitende Volk
Der Erste Job! Man sagt mir hier ständig, dass ich recht schnell was gefunden habe, aber für mich haben sich die zwei Wochen Suche sehr, sehr lang angefühlt. Deswegen bin ich mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich mich freue oder nicht. Zwei auf Designer spezialisierte Personalvermittlungs-Agenturen haben mich in ihre Freelancer-Kartei aufgenommen. Als Freelancer zu arbeiten hat den Vorteil, dass ich mir meine Zeit besser einteilen kann und eher zum Reisen komme, als bei einer festen Stelle. Allerdings weiß ich natürlich nicht, wie oft ich Jobs bekomme und wann.
Eine der Beiden Agenturen hat mir noch am Tag des Vorstellungsgespräches meinen jetzigen Job vermittelt. Ich arbeite jetzt, erst mal nur eine Woche, für den New Zealand Herald. Die bringen diverse Zeitungen und Magazine raus. Unter anderem Simply You Fashion und Simply You Living. Ich habe das Vergnügen für Simply You Living zu arbeiten. Kaum Design Vorgaben, aber pro Tag zehn Seiten Durchschnitt. (Wem das was sagt.) Ich schaffe das natürlich nicht annähernd, aber nachdem ich meine Ansprüche etwas gesenkt habe, komme ich wenigstens auf sechs Seiten. Meine Kollegen sind nett und das ist ja auch nicht unwichtig. Außerdem muss ich Geld verdienen, um mein frisch erworbenes Auto unterhalten zu können! Aber das ist eine andere Geschichte ...
Karekare Beach
Ein unglaublicher Strand! Wild und rau. Der schwarze Sand glitzert als wäre er mit Diamanten durchsetzt. Und nur eine halbe Stunde von Auckland entfernt. Dem Einen oder der Anderen kommt er vielleicht bekannt vor. Karekare spielt die heimliche Hauptrolle in Das Piano und Xena, die Kriegerprinzessin. Wobei wohl nur mein Schwesterherz und ich öffentlich zugeben Xena zu kennen!
Kleine Neuseeland Lektion!
Eisenhaltiges Vulkangestein an Aucklands Westküste ist der Grund für den schwarzen Sand an seinen Stränden.
Karekare ist Teil des Waitakere Ranges Regional Park, welcher 16.000 Hektar subtropischen Regenwald umfasst.
Skype me
Die letzte Zeit habe ich mit intensiver Jobsuche verbracht. Deshalb leider kaum Berichtenswertes. Aber ich hab es geschafft Skype einzurichten! Juhu. Also wer schon angemeldet ist, kann mich als "erdepark" finden und alle Anderen: anmelden!
Wir haben dieses Wochenende auf Sommerzeit umgestellt. Es ist jetzt eine Stunde länger hell!
Stairway to the Pinnacles
Mein erster "Walk" in Neuseeland. Und es war gleich ein ganz ordentlicher! Sechs Stunden sind wir zu den Pinnacles auf der Coromandel Halbinsel hoch und wieder runter gewandert. Oder eher gestiegen. Denn der Track besteht zum Großteil aus in den Fels gehauenen Stufen.
Kleine Neuseeland Lektion!
Es handelt sich um einen alten Packpferde-Weg, über den so um 1900 die Mienenarbeiter und Holzfäller versorgt wurden. Sie rodeten den im Norden Neuseelands verbreiteten immergrünen Kauri-Baum. Dieser Baum kann bis zu 50 Metern hoch werden und ein Stammesdurchmesser von über vier Metern erreichen!
Da haben sich die langen Stunden in Berlin auf dem Stepper gelohnt! Denn sonst hätte ich es nicht bis ganz nach Oben geschafft und die (Jetzt muss ich doch das furchtbare Wort benutzen, welches ich 1000 mal in den Neuseeland Reiseberichten gelesen habe.) atemraubende Aussicht nicht genießen können. Die letzten Meter verwandeln sich die Stufen in Metallgriffe und aus Wandern wird Klettern. Großartig!
Die ersten Fotos!
Heute ist schon Tag Drei in Auckland und da ich beschäftigt war mit Schlafen (an erster Stelle!) und Organisation (ich bin jetzt stolzer Besitzer einer neuseeländischen SIM-Karte und eines Bankkontos) habe ich noch nicht allzuviel gesehen.
Meinen ersten Ausflug ins Umland habe ich gestern mit meinem Mitbewohner Steffen gemacht, der nach der Arbeit noch zum Surfen gefahren ist! So soll das sein.
Bald geht es los
Am 14. September um 16.35 Uhr verlasse ich Berlin Tegel über London Heathrow und Hong Kong nach Auckland. Ankunft am 16. September um 8.45 Uhr. Das sind über 30 Stunden Reisezeit. Wer leiht mir Thrombosestrümpfe?
Im Kiwiland
